Gesundheitsdaten sind knapp, weil sie schützenswert sind. EEG-Aufnahmen bekommt man nicht in beliebiger Menge, und ohne Menge lernt kein Modell verlässlich. Ich habe deshalb mit einem Diffusionsmodell künstliche EEG-Signale erzeugt und damit den Datensatz vergrößert, um die Erkennung von Emotionen zu verbessern.
Überführt man das Signal per FFT in den Frequenzbereich, steigt die Klassifikationsgenauigkeit um bis zu 20 Prozentpunkte gegenüber demselben Datensatz ohne künstliche Daten. Im direkten Vergleich auf denselben Merkmalen lag ein GAN allerdings bei drei von vier Emotionsdimensionen vorn. Getestet auf DEAP, EEG-Aufnahmen von 32 Personen.